Mai 272017
 

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Durch unseren letzten Osterferienurlaub in Südschweden sind wir im Schwedenfieber und möchten gerne wieder dorthin reisen. Deshalb recherchieren wir momentan in Reiseführern und im World Wide Web, welche Regionen in Schweden uns reizen könnten. Dabei sind wir auf einen Teil Schwedens gestoßen, der geografisch ziemlich das Gegenteil von Südschweden darstellt. Nämlich Lappland. Ja, uns ist schon klar, dass Lappland nördlich des Polarkreises liegt. Im Winter können die Temperaturen auf Minus 40 Grad Celsius fallen und im Sommer auf plus 30 Grad Celsius steigen. Aber wo kann man ansonsten schon auf einen Temperaturunterschied von 70 Grad treffen?

Was uns an Lappland gefällt? Es soll Europas letzte verbliebene Wildnis sein, in der mit den Samen Europas letzte Urbevölkerung lebt. Außerdem gibt es dort nicht nur vier, sondern acht Jahreszeiten. Mit etwas Glück sind dort die wunderschön bunten Polar- beziehungsweise Nordlichter am Himmel zu sehen. Außerdem kann man in Lappland eine Menge unternehmen. Je nach Jahreszeit lässt es sich wandern, abfahrts- und langlauffahren, angeln, Kanu fahren und Wildwasserfahrten unternehmen, klettern, Schneemobil oder Fahrrad fahren, Fahrten im Hunde- oder Rentierschlitten oder sogar Bootstouren mit dem Eisbrecher unternehmen.

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Durch die Recherche zum Thema Lappland sind wir auf eine besondere Website aufmerksam geworden. Sie erzählt die Geschichte von Åke, ein wahres Nordschweden-Original. Der witzige und rüstige 80 Jährige ist der einzige Bewohner des Ortes Naimakka. Dieser Ort mit dem klangvollen Namen liegt im tiefsten Lappland, 235 Kilometer nördlich des Polarkreises und kurz vor der finnischen Grenze. Die nächste Stadt ist mit dem Auto mal eben drei Stunden entfernt. Im Sommer kommt man nur mit dem Boot dorthin und im Winter muss man über gefrorenes Eis fahren.

Mit dem Rekordwert von bis zu Minus 50 Grad Celsius wird es in Naimakka empfindlich kalt. Dafür gibt es in Åkes Heimat so viele Rentiere, das Verkehrsschilder zur Warnung aufgestellt worden sind. Wir könnten dort also endlich mal einem Rentier in freier Natur begegnen. Eigentlich würde es ausreichen, wenn ich nur vom „Ren“ schreibe, denn „Tier“ wird dem Namen nur angehängt.

Aber zurück zu Åke, denn der Alte Schwede scheint eine lustige Type zu sein. Mit seinen stolzen 80 Lebensjahren ist er noch top fit und fährt mit seinem Schneemobil wild durch die Landschaft. Sicherlich hat das was mit dem regelmäßigen Verzehr von Rentierfleisch und von der vielen Bewegung zu tun. Der Mann mit der gut sitzenden Fellmütze ist wahrhaftig kein träger Rentner, denn er hütet die Wetterstation.

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Doch in Alter Schwede Åkes Welt gibt es, wie bereits erwähnt, mehr Ren als Menschenwesen. Um sein Leibgericht, Rentier mit Kartoffeln und Schnäpschen, nicht immer allein verspeisen zu müssen, möchte Åke gerne Besuch in sein nördliches Gefilde locken. Und dafür hat er sich scheinbar etwas einfallen lassen. In einem der Videoserkennt man, dass er die Wetterstation ein großes Zelt einpackt und die Temperatur mit Hilfe einer Wärmepumpe von Vaillant auf angenehme 21 Grad Celsius – plus versteht sich – aufheizt. Damit bringt er natürlich die Meteorologen auf den Plan, die sich von dem plötzlichen Temperaturanstieg verwirrt zeigen. Und vorbei ist es mit Åkes Einsamkeit…

www.alterschwede.net

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 Posted by at 10:06

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