Nachgefragt Teil 1: Wie läuft es bei Euch Zuhause?

Jetzt mal ehrlich und Hand aufs Herz. Wenn ich mich mit meinen Freunden und Bekannten unterhalte, kommen wir irgendwann immer auf die Themen Familie, Beruf und über die mehr oder minder gerechte Arbeitsteilung in den heimischen vier Wänden zu sprechen. Dann wird entweder gemeckert, gelobt, erwünschte oder unerwünschte Tipps werden verteilt oder es wird bedeutsam geschwiegen.

In diesem Jahr kommen in meinem Blog von nun an regelmäßig Frauen und Mütter zu Wort. Die Familiensteckbriefe haben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich hätte gerne noch viel mehr Fragen gestellt. Aber wie wir alle wissen, ist eines immer knapp. Nämlich die gute alte Zeit. Deshalb habe ich mich auf die aus meiner Sicht wichtigsten Fragen beschränkt. Die Frauen, die hier auf StadtWaldKind.de zu Wort kommen, werden sicherliche keinen Querschnitt der Bevölkerung in Deurschland abbilden können. Um dies zu bewerkstelligen, würde ich ansonsten Jahre brauchen. Aber diese weiblichen Wesen geben einen kurzen Einblick in ihr Familienleben, ihre Zufriedenheit von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ihr Verdienstverhältnis, die Aufteilung der Hausarbeiten und die Zeit für den Nachwuchs sowie in ihre Partnerschaft (insofern sie in einer Leben).

Es geht los, heute startet die Serie von „Nachgefragt“!

Familiensteckbrief 1

  • Wie alt bist Du und Dein Partner? Beide 38
  • Wie viele Kinder habt Ihr? Mädchen oder Jungen? Wie alt ist das Kind
    oder sind die Kinder? 2 Mädchen (3 und 6)
  • Arbeitest Du und wenn ja wie viele Stunden pro Woche und welchen Beruf
    hast Du? 25 Stunden als Grundschullehrerin
  • Arbeitest Dein Partner und wenn ja als was und wie viele Stunden? 40 Stunden als Musikalienhändler
  • Wie ist prozentual Euer Bruttogehalt verteilt? Ich verdiene 5/8 , er 3/8 des gemeinsamen Geldes
  • Wie ist prozentual die Hausarbeit zwischen Euch verteilt? Ich mache 90 % der Hausarbeit
  • Was machst Du regelmäßig in Haushalt und was Dein Partner? Er übernimmt z. T. Waschbecken putzen und Geschirrspüler, seine eigene Wäsche, ich alles andere
  • Wie teilt Ihr Euch die Zeit für die Kinder auf? Wer macht was? Ich mache den Alltag mit den Kindern (zur Kita bringen/abholen, Arztbesuche; Verabredungen, Mahlzeiten, Musikschule, Spielplatz), er Quatsch und Spaß an den Wochenenden
  • Bist Du zufrieden mit der Situation (Job, Hausarbeit und Kinder)? Zufrieden wäre übertrieben, aber hab mich daran gewöhnt und akzeptiert: Job ist ok, gibt mir viel Zeit für die Kinder, Hausarbeit ist ätzend, wird deshalb auf ein nötiges Minimum reduziert/ was mich wirklich glücklich sein lässt, sind die Liebe für meine Kinder und die Freude, die ich an ihnen habe (wenn auch natürlich nicht immer;)
  • Inwiefern ist Dein Job familienfreundlich? Ja; Job definitiv familienfreundlich wegen Arbeitszeiten und vielen Ferien
  • Was würdest Du gerne an der Situation ändern? Ich hätte gern eine Putzfrau, habe schon das lästige Einkaufen an den Lieferservice delegiert:). Und hätte sehr gern mehr Unterstützung von Ehemann und Schwiegereltern.
  • Nehmt Ihr euch beide Zeit für die Partnerschaft und wenn ja, wie oft schafft Ihr das circa im Durchschnitt und was macht Ihr? Wer passt in dieser Zeit auf die Kinder auf? Wir nehmen uns definitiv zu wenig Zeit für unsere Partnerschaft. Gemeinsames Zusammensitzen an manchen Abenden, sehr selten außer Haus, dann kommen die Großeltern als Babysitter zu uns.

Eva

One comment

  1. Und wahrscheinlich wird deutsch am wenigsten abgerufen und nachgefragt, weshalb es wieder ein Problem ist, das wir ganicht hätten, wenn sich vorher an Recht und Gesetz gehalten worden wäre.

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