Aug 062012
 

Nachdem unsere Tochter mit sechs Monaten ihren ersten Zahn bekommen hatte, empfahl uns die Zahnärztin die ersten kleinen Zähne mit einem feuchten Q-Tip zu zu putzen. Das funktionierte ohne Probleme. Im Alter zwischen 4 und 24 Monaten wachsen bei den Kleinen die Milchzähne. Bei manchen Babies kündigt sich ein Zahn mit verstärkten Speichelfluss an und bei anderen mit Fieber.

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Kariesbildung verhindern

Es ist zum einen wichtig, dass man so früh wie möglich mit der Zahnhygiene beginnt, damit sich das Baby bzw.  Kleinkind an dieses Ritual nach dem Essen gewöhnt. Zum anderen verhindert man dadurch natürlich Kariesbildung. Durch die dünne Zahnschmelzschicht sind Milchzähne besonders anfällig für Karies. Der Karies ist ein bakterieller Zahnbelag, die sogenannte Plaque. Plaque ist nicht sichtbar. Wenn sie nicht regelmäßig entfernt wird, lösen die durch Bakteriengebildeten Säuren den Zahnschmelz auf und dann verliert der Zahn seine Mineralien und erkrankt an Karies. Ist der Karies erst einmal ausgebrochen, bleibt das Bakterium im Mund und die Wahrschlichkeit, dass der Karies weitere Löcher in die Zähne macht, erhöht sich.

Deshalb ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass das Kind sich die Zähne mit elterlicher Unterstützung putzt und man mit dem Kind regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen (2x jährlich) geht.

Seitdem die Zähne größer sind, putzt unsere Tochter mit einer Kinderzahnbürste von Oral-B und Elmex (Erbsengroße Menge reicht) nach dem Frühstücken und nach dem Abendessen. Wenn man ganz sicher gehen möchte, kann man auch nach dem Mittagessen putzen. Zwei Minuten putzen ist empfehlenswert. Die Zahnbürste nach 4 Wochen wechseln damit sie effektiv reinigt.

Natürlich müssen wir Eltern unter lauten Protest beim Zähneputzen nachhelfen. Aber besser so, als wenn Zahnschmerzen eintreten. Am besten funktioniert es bei uns, wenn wir uns gemeinsam mit unserer Tochter die Zähne putzen und es spielerisch gestalten.
Zuerst werden die Kauflächen mit Hin- und Herbewegungen, dann kreisend die Außenseiten im sogenannten Tigerbiss (Zähne aufeinander) und zuletzt die Innenflächen von „rot nach weiss“ (Zahnbürste senkrecht) geputzt.

Ernährung

Jedes mal wenn das Kind (natürlich auch jeder Erwachsene) etwas isst, wird der Zahnschutz angegriffen. Daher empfiehlt es sich, dass man nicht so viele Snacks zwischdurch zum Knabbern anbietet. Die Milch am Abend enthält auch Zucker und Brot wandelt Stärke in Zucker um.

Mit den Süßigkeiten wie Schokolade oder Fruchtgummis sollte man so lange wie möglich warten, auch wenn Dritte dem Kind so etwas anbietet. Das Kind hat von sich selbst heraus kein Verlangen danach, wenn es Süßigkeiten noch nicht kennt. Auch Dauernuckeln an gesüßten Getränken ist schädlich für die Zähne.

Nützlich sind auch „D Fluoretten 500 Tabletten“  bei Kindern in den ersten 2 Lebensjahren, da sie die Zähne schützen.

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