Sonntagsfrühstück im Wald

 

 

 

 

 

 

 

Einen ungewöhnlichen Ort für ein Familienfrühstück gesucht? Keine Lust mehr auf Brötchenkrümmel wegfegen? Bedürfnis nach frischer Luft und einem Blick von oben auf den Wald ?

Na dann macht es so wie wir…
Obwohl der heutige Sonntag uns draussen mit Nieselregen begrüßte, deckten wir nicht den Fühstückstisch, sondern packten Brötchen, Aufschnitt, gekochte Eier, Butter, Tomaten, Tee und Marmelade in unseren praktischen Picknick-Rucksack ein und verstauten das Kind auf dem Fahrradkindersitz. Los gings in den nahe gelegenen Wald, wo wir auf einer versteckten Lichtung einen stabilen Hochsitz fanden. Ein perfekter Ort für ein Picknick im Wald!

Oben angekommen, fanden wir einige Schätze unserer Vorgänger. Ein Schnitzkünstler hatte Tiere und Grüße an den örtlichen Förster in Baumpilze graviert. Nachdem wir diese kleine Ausstellung begutachtet hatten, deckten wir die schmale Tafel mit unseren Köstlichkeiten. Glücklicherweise fanden uns die Mücken in dieser luftigen Höhe von 5-6 Meter nicht. Dennoch hatten wir uns vorsorglich mit einem Anti-Mücken-Spray eingesprüht, da in der Nähe ein kleiner Mücken überfluteter Tümpel war.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war sehr gemütlich dort oben gemeinsam eine Tasse Tee zu schlürfen und am Croissant zu knuspern. Leider besuchten uns keine Rehe. Dabei hätten wir ihnen gerne etwas von unserer Tafel abgegeben. Vielleicht waren sie eingeschnappt, dass wir sie nicht offiziell eingeladen hatten, als wir sie am Tag zuvor noch im Wald besuchten.

P.S.: Für alle Eltern, deren Kinder in dem Alter angekommen sind, in dem sie alles hinterfragen: das Wort „Picknick“ stammt wahrscheinlich aus dem Französischen, denn es setzt sich zusammen aus dem Begriff für Häppchen („nique“) und picken („piquer“), wie ich kürzlich in einer ZEIT-Sonderbeilage zum Thema Picknick herausfand. Merci beaucoup, liebe Französinnen und Franzosen!

Eva

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