Dez 302015
 

Blick von Urbino ins Tal

Mitte Dezember haben wir mit unseren beiden Kindern Freunde und ihr Baby in der Emilia-Romagna besucht. Es war sehr schön in der Nebensaison durch die Städte und Dörfer dieser nördlichen Region von Mittelitalien zu steifen ohne dass überall Busladungen von Touristen umherzogen. Darüber hinaus hatten wir den Luxus, dass wir Einheimische als Guides hatten. Obendrein ist unsere Gastberin, Manu, obendrein Kunstlehrerin und konnte uns jedes Denkmal und Gemälde erklären und zeigte uns bedeutende Kirchen.

Was haben wir in der Emilia-Romana unternommen?

Ducati Museum

Da mein Mann ein leidenschaftlicher Motorradfan und stolzer Besitzer einer Ducati Rennmaschine ist, war ein Besuch des Ducati Museums natürlich obligatorisch. Zugegebenermaßen ist es kein besonders umweltfreundliches Hobby. Aber jeder hat ja so seine Laster.

Museo Ducati bei Bologna ItalienDas Werk mit Museum liegt praktischerweise in der Nähe des Flughafens von Bologna, so dass man den Besuch gut nach der Ankunft einplanen kann.

Wir sind allerdings nicht alle zusammen ins Museum gegangen, da unsere 1,5 jährige Tochter noch zu jung für eine 90 minütige Führung ist. Das Ducati Museum ist nämlich nur im Rahmen einer Führung, die man vorher gebucht haben sollte, zu besichtigen. Kontaktadressen befinden sich am Ende dieses Blogbeitrags.

Mein Mann ist mit unserer großen Tochter und mit Filippo alleine ins Museum gegangen. Der Englisch sprechende Guide führte die Gruppe zuerst durch das Werk, in dem in der Hochsaison bis zu 200 Maschinen täglich gebaut werden. Im Werk kann man alle Produktionsprozesse live anschauen. Am Ende geht die Führung noch durch das werkseigene Museum in dem die Rennmaschinen der letzten 60 Jahre ausgestellt werden.

Auf Google Maps kann man sich eine virtuelle Tour durchs Ducati Museum anschauen: http://www.ducati.de/museo/virtual_tour/flash_GB/home.html

Bologna Piazza Santo Stefano Italien

Bologna

Bologna InnenhofWährend die eine Hälfte unserer Familie also im Ducati Museum weilte, haben meine kleinere Tochter und ich mit Manu und ihrem kleinen Sohn die schöne Stadt Bologna unsicher gemacht. Die Buggies mussten wir dafür so manche Treppe hoch und runter tragen.

La grassa (die Fette, wegen der gehaltvollen Speisen), la rossa (die Rote, wegen der roten Dachziegeln) oder auch la dotta (die Gelehrte, wegen der Universitäten), wie auch immer man die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna nennen möchte, Bologna ist und bleibt absolut sehenswert.

Als Kind war ich schon mal in Bologna Pizza essen. Aber zugegebenermaßen erinnere ich mich nicht mehr daran. Deshalb war alles neu für mich als wir kürzlich an einem sonnigen Dezembernachmittag durch das Stadtzentrum spazierten. Es war kaum wärmer als in Berlin zur selben Zeit, aber das Licht war dennoch intensiver, der Himmel von einem anderen Blau.

Was mir gleich bei unserem Spaziergang unter den Kilometer langen Arkaden auffiel, sind die zahlreichen jungen Leute auf den Straßen. Das ist allerdings kein Wunder, denn viele der 385.000 Einwohner besuchen eine der Universitäten Bolognas.

Neptunbrunnen in BolognaNeptunbrunnen

Natürlich besuchten wir den 3,35 Meter großen Neptunbrunnen mit seinen ihm zu Füßen liegenden Sirenen und Delphinen an der Piazza Nettuno. Wenn ich unsere italienische Freundin richtig verstanden habe, wurde der Brunnen mit seiner Bronze-Satue mit Hilfe von Spendengeldern der Bologneser saniert, nachdem der von den Bolognesern als „Riese“ bezeichnete Brunnen unter Taubendreck nahezu verschwunden war.

Piazza Maggiore und die Basilika San Petronio

Gleich um die Ecke liegt die um einiges größere und sehr stimmungsvolle Piazza Maggiore. Manu zeigte mir dort ganz stolz die Hauptkirche von Bologna, die Basilika San Petronio. Auch ich war von der schieren Größe dieses gotischen Bauwerks überwältigt. Nicht umsonst ist sie mit einer Länge von 132 Meter, einer Breite von 60 Meter und einer Gewölbehöhe von 45 Meter die fünft größte Kirche der Welt!

Piazza Maggiore in Bologna ItalienVon außen mag die um 1390 begonnene und bis heute immer noch nicht fertig gestellte Basilika vielleicht nicht die schönste sein. Aber dafür bietet sie seit dem Jahr 1655 in ihrem Innenraum die Mittagslinie, den Meridian von Giandomenico Cassini, ein beim höchsten Tagessonnenstand auf ebener Erde geworfener Schatten, der in Nord-Süd-Richtung durch die Basilika verläuft.

Außerdem wies mich Manu auf ein Werk von Giovanni da Modena (um 1410) hin, dessen Fresko nichts weniger als das Weltgericht zeigt. Als war wohl einige Zeit lang unklar, von welchem Künstler dieses Werk stammt, da sich im Laufe der Jahrhunderte so viele von ihnen in der Kirche verewigt hatten. Ich war überrascht, wie hell es in der Kirche fast ohne künstliche Beleuchtung war. Als wir die Kirche verließen, fielen mir die zahlreichen stark bewaffneten Polizisten auf. Zuerst führte ich dies auf die jüngsten dramatischen Ereignisse in Paris zurück. Doch nun weiß ich, dass es einen viel direkteren Zusammenhang für die Polizeipräsenz geben mag. Al-Quaida versuchte die Basilika 2002 und 2006 vergeblich zu sprengen, weil sich sie von einem Fresko in ihrem Glauben verletzt fühlen. Ein mulmiges Gefühl beschleicht mich jetzt schon bei dem Gedanken daran. Aber nach den Anschlägen in Paris habe ich beschlossen, diesen ganzen Wahnsinn zu trotzen und meine Freiheit zu Reisen noch mehr auszukosten.

Basilika Santo Stefano

Wir verließen die Kirche und die Piazza und spazierten rechterhand in eine hübsche schmalere Einkaufsgasse. Von dort aus führte mich Manu zur Basilika Santo Stefano an der gleichnamigen Piazza, die aus sieben verschiedenen ineinander verschachtelten Kirchen besteht. Deshalb wird sie auch Siette Chiese, auf deutsch sieben Kirchen, genannt.

Mir persönlich hat die Atmosphäre dort noch viel besser als in der riesigen Basilika San Petronio gefallen, auch wenn man sie überhaupt nicht miteinander vergleichen kann. Durch die viel kleiner dimensionierte Bauweise war die Stimmung in den Siette Chiese einfach intimer. Außerdem liefen Ordensbrüder durch die Gänge, was dem ganzen eine gewisse Authentizität verlieh. Und nach Authentizität suchen wir doch alle, oder nicht?

Draußen auf der Piazza spielte eine Band, deren Musik von den umliegenden alten Gebäuden aufgefangen wurde uns eine tolle Akustik verlieh. In einem altehrwürdigen Friseursalon rasierten zwei Barbiere den Herren den Bart. Es sah aus wie in einer Filmkulisse.

Palazzo dell’Archiginnasio

Wenn man wie wir die Universitätsstadt Bologna besucht, ist es ein Muss den Palazzo dell’Archiginnasio einen Besuch abzustatten. Denn darin befinden sich die Stadtbibliothek Archiginnasio und der renovierte Anatomielehrsaal. Doch das Gebäude ist kein totes Museum. Nicht nur die wunderschönen Fresken machen das Gebäude bunt und lebendig. Überall schwirren fleissige Studenten umher. Leider konnten wir hier mit unseren Buggies nicht die vielen Treppen hinauf, so dass ich alleine reingehen musste. Doch ich wollte Manu nicht so lange alleine mit den Kindern in der Kälte stehen lassen. Deshalb bin ich nicht in den Anatomielehrsaal gegangen.

Urbino

Urbino Palazzo DucaleAm nächsten Tag zeigte uns Manu Urbino, eine wunderhübsche antike Stadt in der sie einige Jahre Kunst studierte. Urbino ist wegen seines nahezu komplett erhaltenen Renaissance-Stadtbildes aus dem 15. Jahrhundert und seiner Kulturgeschichte Teil des Weltkulturerbes. Dazu passt, dass der Maler und Baumeister der Hochrenaissance, Raffael, hier geboren wurde.

Urbino liegt in der Region Marken und damit südlich von der Emilia-Romagna. Die einstündige Fahrt durch diese anschmiegsame Landschaft war uns ein Fest. Und als wir ankamen, sah ich gleich, dass wir ein wahres Schätzchen zu sehen bekamen.

Zum Glück verschonte uns die Jahreszeit auch hier von Touristen, die in der Saison sicherlich hier zigfach einfallen. Das Auto konnten wir außerhalb der Stadtmauer auf einem großen Parkplatz abstellen. Bereits vom Parkplatz aus zeigte Urbino mit dem Palazzo Ducale einen seiner Renaissance-Vorzeigeimmobilien. Auf dem Parkplatz wurden gerade die knalligen Fahrgeschäfte eines Rummels aufgebaut. Der Kontrast zum zwischen 1463 und 1472 errichteten Herzogpalast hätte kaum größer sein können.

Wir betraten Urbino durch ein Stadttor und liefen eine steile Straße hinauf bis wir zu einem rechterhand liegenden Feinschmeckergeschäft kamen in dem ich mich mit regionalen Käse und bunten Schleifchennudeln eindeckte. Dank unserer italienischen Freunde war ich mir sicher, dass richtige dort zu kaufen (hat sich später beim Probieren als richtig erwiesen).

An der Piazza della Repubblica stärkten wir uns in einem winzigen Untergeschoss-Lokal namens Il Buco mit einer köstlichen Mahlzeit, die wie eine kleine Pizza aussah, aber keine war. Diese Stärkung war für die folgende Besichtigungstour auch nötig

Duomo und Palazzo Ducale

Palazzo Ducale in UrbinoNachdem wir im Dom von Urbino waren besichtigten wir die berühmte Galleria Nazionale delle Marche im Palazzo Ducale. Stolz zeigten unsere Gastgeber uns diese bedeutende Kunstsammlung der Renaissance. Hier reihen sich Werke von Raffael, Piero della Francesca sowie Tizian und anderen Künstlern des 15. Jahrhunderts aneinander. Wir waren fast die einzigen Besucher. Für unsere fünfjährige Tochter war die Ausstellung natürlich nicht besonders spannend, obwohl sie die Kreuzigungsgemälde irgendwie schon faszinierend findet. Als ihr Quengeln heftiger wurde und uns in dem Palazzo langsam kalt wurde, mussten wir wieder raus an die Sonne.

Zur Belohnung nach so viel Historie gönnten wir uns alle an der Piazza della Repubblica in der Gelateria La Romana ein super leckeres Bio-Eis! Unsere tapfere Tochter bekam gleich zwei Eiskugeln in die Tüte!

Strandspaziergang in Rimini

Strand in RiminiAm nächsten Tag waren wir noch etwas erschöpft vom Vortag und trödelten lange nach dem Frühstück zu Hause herum. Mittags fuhren wir ein kurzes Stückchen bis nach Rimini. Eine Stadt, die nicht gerade für ihre Schönheit bekannt ist. Ich selbst musste vor vielen Jahren mit meinen Eltern dort eine Nacht bleiben, als wir weiter südlich in Kalabrien Urlaub machen wollten. Viele Hotels haben ihre beste Zeit schon lange hinter sich gelassen. Freiwillig würden wir dort keinen Urlaub machen.

Früher war Rimini bei den Deutschen ein sehr beliebter Badeort. Mittlerweile sollen sich russische Urlauber hier wohler fühlen. Der Stadtstrand ist von einem Sandwall umgeben, damit das Meerwasser nicht noch einmal die umliegenden Straßen und Hotels überschwimmen können, wie es einst geschah.

Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht so mit und ein trüber Himmel wölbte sich über dem adriatischen Meer. Die Kinder fanden es trotzdem toll, am Strand Muscheln und anderes Strandgut (auch viel Müll dabei) zu sammeln.

An einer Hafenmole fanden wir einen kleinen Kutter von dem Fisch verkauft wurde. Unsere Freunde wählten einen Fisch, dessen Name auf Deutsch so viel wie Schuhsohle bedeutet, weil er so platt ist. Zugegeben, der Name hört sich nicht besonders lecker an. Aber er schmeckte durchaus gut als Hauptspeise zum Mittagessen (nach einer Portion Spaghetti als Vorspeise).

Ravenna

Nach dem Essen fuhren wir nach Ravenna. Diese Stadt wollten wir uns nicht entgehen lassen, weil sie für ihre Schönheit bekannt ist. Interessanterweise lag Ravenna einst am Meer. Durch Verlandung ist die Stadt nun neun Kilometer von der Adriaküste entfernt.

Basilika Sant’Apollinare

Basilika Saint Apollinaire in Classe ItalienKurz vor der Stadtgrenze von Ravenner wurde uns in Classe die berühmte Basilika Sant’Apollinare gezeigt. Hier wird pro Erwachsenen 5 Euro Eintritt kassiert (alle anderen Kirchen sind eintrittsfrei, die wir besuchten), dafür befinden sich ein Parkplatz sowie ein Sanitärgebäude um die Ecke der Kirche.

Die Apsis zeigt ein außergewöhnlich schönes Mosaik, weshalb die byzantinische Kirche von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Von außen ist die Kirche ganz schlicht gehalten. Auf einer Wiese überraschten uns Bronze-Skulpturen in Form von lebensecht wirkenden Büffeln. Natürlich mussten diese von unseren Kindern ganz genau inspiziert werden. Allerdings sind sie von Vogeldreck übersät, so dass man lieber vorsichtig sein sollte beim Anfassen.

Weihnachtsmarktbesuch auf der Piazza del Popolo und das Aquarium in der Kirche

Ravenna Basilika Santo StefanoIn Ravenna spazierten wir über einen kleinen Weihnachtsmarkt auf der Piazza del Popolo und genossen das vitale Stadtleben. So viel Leben auf den Straßen! Alle Einwohner waren auf den Beinen, wie es schien.
Dantes Grabmal statteten wir einen Besuch ab und sahen uns noch die nebenan stehende Basilika San Francesco an der Piazza S. Francesco an. Das besondere an dieser Kirche ist, dass das etwa 3,50 Meter unterhalb der Chorpartie freigelegte Gewölbe voll Grundwasser steht und einen herrlichen Mosaikfußboden des ursprünglichen Kirchengebäudes bedeckt. Das freigelegte Gewölbe wird von Säulen und kann auf Knopfdruck innen beleuchtet und dann von außen durch Maueröffnungen hindurch besichtigt werden. Im Wasser schwimmen sogar ein paar Fische.

Essen gehen in Ravenna

Nach einem weiteren Spaziergang durch Ravennas Zentrum kehrten wir in das Lokal Passatelli 1962 ein, das sich in der Nähe einer gerade um Umbau befindlichen Markthalle befindet. Der Speisesaal des Restaurants war früher ein großer Kinovorführraum. Die Köche kann man beim Pasta zubereiten durch eine Glasscheibe hindurch beobachten. Die schwarz gestrichenen Wände zieren Fotos von Hollywoodstars.

Ravenna weihnachtsmarktDie Speisen, wie z.B.  Passatelli in brodo, eine Suppeneinlage ich bestellte, sind absolut typisch für die Region und schmecken ausgezeichnet. Der Teig für die Passatelli werden aus Semmelbröseln, Parmesan und Eiern gemacht und mit Pfeffer, Muskatnuss, Zitronenschale und Salz gewürzt. Der fertige Teig wird anschließend durch ein eigens dafür vorgesehenes Locheisen gedrückt, um etwa 5 Millimeter dicke Würstchen herzustellen, die in Hühnerbrühe oder Fischsuppe gekocht werden, bis sie an die Oberfläche steigen. Einfach köstlich! Auch der Nachtisch (Zuppa Inglese) ist sehr zu empfehlen. Für Italien war das Restaurant auch preiswert, wie ich finde.

Allerdings waren die Kellner allesamt nicht so freundlich. Vielleicht waren sie genervt, weil wir mit insgesamt drei Kindern einkehrten und keine drei Gänge bestellten. Wer weiß. Immerhin hatten sie Kinderstühle.

 

Adressen und weitere Infos

Blick aus FlugzeugDucati Museum / Museo Ducati

Via Antonio Cavalieri Ducati, 3, 40132 Borgo Panigale BO, Italien
www.ducati.de

In Bologna

Basilika San Petronio

Piazza Galvani, 5, 40124 Bologna, Italien

www.bolognawelcome.com

Basilika Santo Stefano

Via Santo Stefano, 24, 40125 Bologna, Italien

www.bolognawelcome.com

Palazzo dell’Archiginnasio

Piazza Galvani, 1, 40124 Bologna, Italien

www.bolognawelcome.com

Urbino

Dom von Urbino/ Duoma urbino

Piazza Duca Federico, Urbino Pesaro Urbino, Italien

urbino-turismo.it/monumenti/duomo-di-urbino

Palazzo Ducale

Piazza Rinascimento, 13, 61029 Urbino PU, Italien

http://www.palazzoducaleurbino.it/palazzo_ducale_urbino.html

Geletaria La Romana

Via Raffaello 1
61029 Urbino PU, Italien

www.gelateriaromana.com

Il Buco

Via Cesare Battisti 1, 61029 Urbino, Italien

https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187797-d2375200-Reviews-Pizzeria_Il_Buco-Urbino_Province_of_Pesaro_and_Urbino_Marche.html

 

Ravenna und Umgebung

Basilika Saint Apollinaire

Via Romea Sud, 224, 48124 Classe RA, Italien

www.turismo.ra.it

Basilika San Francesco

Piazza San Francesco, 1

http://www.turismo.ra.it/ger/Das-Territorium-entdecken/Kunst-und-Kultur/Kirchen-und-Taufkapellen/Basilika-San-Francesco

Passatelli 1962

Via Ponte Marino, 19, 48121 Ravenna RA, Italien

http://www.mariani-ravenna.it/

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