Einhornkuchen: ein Backrezept für faule Bäckerinnen und Bäcker

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Die Einhornmania ist bei uns Zuhause eingaloppiert. Die Fantasiefantadu-Huftierchen tarnen sich in Form von Kopfkissen bis hin zum Waschlappen in unserem Haushalt. Scheinbar vermehren sie ich über Nacht. Leider ist es ausser Kontrolle geraten und mittlerweile haben sie sich nun auch in unsere Ernährung eingemischt.

Logisch also, dass sich unsere zweitgeborene Tochter zu ihrem 4. Geburtstag einen Einhornkuchen gewünscht hat. Trotz Zeitknappheit backe ich als berufstätige Mutter gerne ab und an. Zum Geburtstag darf sich deshalb jedes Kind einen Kuchen oder eine Torte wünschen. Allerdings muss sich der Aufwand dafür in Grenzen halten. Schließlich möchte der Geburtstagstisch noch gedeckt und so manches Geschenk verpackt werden.

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Backen mit Schneewittchen

Wie backe ich einen Einhornkuchen oder Einhorntorte selbst?

Bei der Recherche nach geeigneten Backrezepten habe ich mich gegen bunte Farbstoffbombenkuchen und für einen sehr schmackhaften leichten Zitronenkuchenteig , einen weissen Fondant, für ein goldenes und mit Blumen verziertes Horn aus Stoff als Topper, für bunte Zuckerstreusel sowie eine Kerze in Einhornform entschieden. Das ganze war ruckzuck zubereitet, duftete wunderbar zitronig und das zauberhafte Ergebnis erfüllte genau die Geburtstagskindvorstellungen.

Rezept für den Zitronenkuchenteig

Das Timing:

  • 1 Stunde vor Beginn der Zubereitung alle Zutaten aus dem Kühlschrank holen damit sie die gleiche Temperatur haben.
  • Zubereitung: 15 min
  • Backzeit: 45 min
  • Wartezeit zum Verzieren: mind. 20 min
  • Zeit insgesamt: 1 Std. 20 min (+ 1 Stunde, wenn man die Zutaten vorab rausstellt)

Zutaten für einen 26 cm Kuchen:

Für den Rührteig:

  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Kl. M)
  • 1 Bio-Zitrone, ausgepresst und Abrieb
  • 400 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 200 ml Buttermilch, zimmerwarm (zur Not geht auch normale Milch)

Für die Form:

  • 1 EL Butter
  • etwas Mehl

Für die Tränke:
Nach dem Backen mit einem Zahnstocher in den Kuchen stechen und die Tränke hineingeben wodurch er noch zitroniger schmeckt

  • 5 EL Zitronensaft
  • 5 EL Puderzucker

Für den Guss (falls man keinen Fondont o.ä. nehmen mag):

  • 100 g Puderzucker
  • 3 EL Zitronensaft

Küchenutensilien

  • Springform mit Rohrboden 26 cm
  • Küchenmaschine mit Schneebesen
  • Zestenreißer/Zitronenschaber
  • Messbecher oder Küchenwage
  • feines Sieb
  • Zahnstocher
  • Tee- und Esslöffel

Zitronenkuchen Zubereitung:
Wie bereits erwähnt nimmst Du alle Zutaten eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit sie zimmerwarm sind sobald Ihr mit dem Zubereiten loslegt.

Die Bio-Zitrone wäscht Du heiss ab, robbelst sie trocken und reibst die Zitronenschale ab. Den Abrieb nun mit dem Zucker vermischen und eine Stunde ziehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben damit der Kuchen sich später gut von der Form lösen lässt.

In einer Rührschüssel schlägst Du die warme Butter mit dem Zitronen-Zucker, Vanillezucker und Salz mindestens 3 min weißcremig. Danach die Eier einzeln unterrühren. Anschließend siebst Du Mehl, Natron und Backpulver dazu und rührst alles zusammen mit der Buttermilch und dem ausgepressten Zitronensaft ganz kurz unter.

Den Teig füllst Du nun in die Springform, streichst ihn etwas glatt und lässt ihn bei mittlerer Schiene etwa 45 min backen. Vergiss nicht die Stäbchenprobe bevor Du den Kuchen endgültig heraus nimmst.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10 min abkühlen lassen und mit einem Zahnstocher/Holzspieß mehrmals in den noch warmen Kuchen einstechen. Eine Kuchentränke aus Puderzucker und Zitronensaft herstellen und über dem warmen Kuchen verteilen, sodass die Tränke tief in die Löcher eindringen kann. So den Kuchen nun 10 min ziehen lassen.

Anschließend den Springformrand lösen, den Kuchen auf das Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.

Luftdicht verschlossen hält sich Dein Zitronenkuchen nun mindestens drei Tage lang super frisch.

Fondant

Den Fondant packst Du zwei Stunden vor seinem Einsatz aus. Es muss kein weisser Fondant sein. Andere Farben wie zum Beispiel rosa, lila oder hellblau passen genauso zum Thema. Bevor Du den Fondant mit einem Nudelholz dünn ausrollst, knetest Du ihn einige Minuten mit beiden Händen. Die ausgerollte dünne Fondantschicht wird auf den abgekühlten Kuchen gelegt.

Vorschlag für die Verzierung des Einhornkuchens

Einhorn Kuchen bzw. Tortentopper

Diesen Topper könnt Ihr mir etwas Puderzuckerwasser befestigen damit er hält. Er ist nicht essbar und kann wiederverwendet werden.

Streusel

Wer es noch mehr Lametta haben möchte, streut noch ein paar von den hübschen Zuckerdekor in Einhornform oben drauf.

Einhornkerze

Die Kerze auf unserem Kuchen hatten wir in unserem letzten Schwedenurlaub gekauft. Aber diese Kerze finde ich sogar noch schöner.

 

Eva

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