10 praktische Tipps fürs Puzzeln mit Kindern

Puzzeln macht glücklich
Puzzeln macht glücklich

Was fördert die Motorik, steigert das Denkvermögen und erhöht die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern und hilft sogar Erwachsenen beim Stressabbau nach einem langen Arbeitstag? Ein Hoch auf die vielen bunten Teilchen am heutigen Internationalen Puzzletag! Bei uns liegen die Rahmenpuzzles seit dem 2. Lebensjahr unserer Tochter mit Motiven des Bilderbuchautors, Illustrators und Malers Ali Mitgutsch im Spielregal. Für Dreijährige sind auch schon Puzzles mit größeren Teilen möglich. Am Anfang muss man viel Geduld aufbringen damit gerade Kleinkinder lernen, wie sie die Puzzleteile aneinanderreihen können. Je öfter man es gemeinsam mit ihnen übt, desto besser geht es!

Eines unserer Vorhaben für diese Winterferien ist es, gemeinsam mit unserer 7 jährigen Tochter ein Riesenpuzzle zu legen. Das ist genau das richtige für lange Winternachmittage und -abende Zuhause oder in der Ferienwohnung. Unser Kind ist genetisch bedingt nicht mit besonders viel Geduld ausgestattet. Daher tasten wir uns nun mit ihr Step-by-Step mit immer größeren Puzzles vorwärts. Dadurch übt sie sich spielerisch darin, Herausforderungen anzunehmen, dranzubleiben und an einem gesteckten Ziel zu arbeiten. Damit das ohne Tränen und Geschrei funktioniert, habe ich mich schlau gemacht und ein paar Puzzletipps zusammen getragen.

1. Ein schönes Puzzlemotiv auswählen

Ein Bild, das einem selbst bzw. den mitpuzzelnden Kindern besonders gut gefällt, ist das beste Motivationsmittel für alle großen und kleinen Puzzlespieler. Möglicherweise eignet sich hierfür ein schönes Familienfoto als Motiv, das man bei einem Anbieter wie Snapfish, dm oder Rossmann produzieren lassen kann. Von einem eintönigen Motiv lasst besser die Finger, denn bei vielen gleichen Puzzleteilen kann es ewig dauern, bis das gesuchte Teil gefunden ist. Motive mit großen Himmels- oder Wasserflächen sind deshalb weniger für ein einfaches Puzzle geeignet. Als Puzzleanfänger steigt am besten nicht gleich mit einem Puzzle aus 1.000 Puzzleteilen ein, sondern sucht Euch ein etwas weniger umfangreiches aus.

2. Genug Platz schaffen

Bevor Ihr los puzzelt, schafft ausreichend Platz dafür und sucht einen Tisch, eine tragbare Schreibtischunterlage oder ein transportables Holzbrett. Alternativ kSo kann der Arbeitsplatz für einige Tage eine Puzzlebaustelle bleiben, ohne dass der Staubsauger, ein krabbelnden Kleinkind oder ein Haustier ein Desaster anrichtet. Das Beitragsfoto ist also kein gutes Vorbild, aber bei solch kleinen Puzzles, geht das schon 😉

3. Demotivation zu Beginn vermeiden

Zu Beginn sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Lasst Euch davon nicht unterkriegen, nehmt Euch Zeit und geht systematisch vor. Dreht zuerst die bedruckten Puzzleteile nach oben und dann kann es losgehen.

4. Puzzleteile sortieren

Keine Lust auf eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen? Um nicht bei jedem einzelnen Puzzleteilchen stundenlang nach dem richtigen suchen zu müssen, ist das Sortieren der Puzzleteile eine große Starthilfe. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Ihr die Puzzleteile sortieren könnt. Natürlich kommt es auch auf das Motiv an. Entweder sortiert ihr die Teile nach Farbe, Form oder nach Objekt. Doch eine wichtige Puzzleregel, die mir meine Eltern damals als Kind auf meinen Puzzleweg gegeben haben lautet: Immer zuerst die Randteile heraussuchen und mit diesen beginnen.

5. Richtig anfangen

Ab in die Ecke mit Dir, Du kleines Puzzleteil! Zuerst macht Ihr die Ecken und von dort ausgehend legt Ihr den gesamten Rand zusammen. Damit ist das Grundgerüst für Euer Puzzle erstellt und Ihr seht außerdem, wie viel Platz es im fertigen Zustand einnehmen wird.

6. Systematisch vorgehen

Ist der Puzzlerahmen fertig, solltet Ihr nicht einfach irgendwo weitermachen. Schaut Euch die Vorlage an und sucht Euch ein auffälliges Objekt Eures Puzzlemotivs heraus, beispielsweise ein Gesicht, ein einzelnes Tier oder ein Bauwerk. Die so entstehenden einzelnen Puzzlestücke könnt Ihr später zu einem Gesamtpuzzlewerk zusammensetzen.

7. Dran bleiben

Vom Einfachen zum Schwierigen: Damit kein Frust entsteht, fangt zuerst mit den einfachen Teilen des Puzzle-Motivs an. Schwierige Stellen wie das Meer oder große Himmelsflächen hebt Ihr auch besser für den Schluss auf.

8. Die Puzzle-Schachtel als Hilfsmittel nutzen

Bei den meisten Puzzles ist das Motiv auf die Puzzle-Schachtel aufgedruckt. Nehmt die Schachtel als Vorlage und seht genau, wo jedes Puzzleteilchen oder Bildfragment hingehört. Wer es dagegen besonders schwierig haben möchte, wirft nur zu Beginn des Puzzelns einen kurzen Blick auf die Vorlage oder ignoriert diesen Puzzle-Tipp komplett.

9. Gemeinsam Puzzeln

Im Team macht das Puzzeln doppelt Spaß und geht auch meist schneller. Außerdem sorgt Puzzeln mit der Familie und/ oder mit Freunden für ein gemeinsames Erfolgserlebnis.

10. Das fertige Puzzle inszenieren

Wenn Ihr das fertige Puzzle nicht gleich wieder auseinandernehmen und in der Schachtel verschwinden lassen wollt, könnt Ihr das Puzzle stattdessen z.B. als Wohnungs- bzw. Kinderzimmerdekoration benutzen. Mit dem passenden Puzzle-Rahmen könnt Ihr z.B. ein Fotopuzzle an einer beliebigen Stelle der Wohnung aufhängen. Besonders Kinder sind stolz auf das Erfolgserlebnis „Ich hab das geschafft!“ und finden es toll, wenn Eltern das Werk würdigen und dafür einen festen Platz an der Wand einräumen. Oder Ihr sucht ein 3D-Puzzle aus, das auch gleich eine Funktion, wie z.B. als Stiftehalter oder als Globus hat.

Puzzles und Zubehör

Diese Puzzlematte zum Einrollen für bis zu 1.500 Teile finde ich total praktisch, wenn man das Puzzle nicht liegen lassen kann:

3D-Puzzle Stiftehalter in Sneakersform:

Kinder Globus aus Puzzleteilen:

Puzzle für VW-Bus-Fans, 3D Puzzle:

Puzzle ab 9 Jahren:

 

Puzzle ab 8 Jahren:

Puzzle ab 7 Jahren:

Puzzle ab 6 Jahren:

Puzzle ab 5 Jahren:

Rahmenpuzzle mit einzelnen Steckteilen ab 4 Jahren:

Rahmenpuzzle mit einzelnen Steckteilen ab 3 Jahren:

Rahmenpuzzle zum Anfangen mit den ganz Kleinen:

Eva

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