Von einer mit alternativem Medizinkenntnissen versiehrten Freundin bekam ich Phytolacca (Kermesbeere) empfohlen, als unsere Tochter eine Halsentzündung hatte. Ich finde dieses pflanzliche Mittel hilfreich, da es bei unserer Kleinen Wirkung gezeigt hat und habe es in der Apotheke besorgt. Man kann es auch auf der Website der Deutschen Homöopathie Union bestellen.
Phytolacca Deutsche Homöopathie Union
Wenn man durch das Stillen Probleme mit den Brüsten hat, kann mit Phytolacca entgegen gewirkt werden.
Typische Anwendungsgebiete sind: Mumps und verhärtete Drüsen, Mandelentzündungen mit harten und entzündeten Halslymphknoten, bei Schluckbeschwerden und bei entzündeten Ohrspeicheldrüsen. Bei Brustdrüsenentzündungen, Schmerzen beim Stillen. Bei Brustgeschwüren und Knoten in den Brüsten. Auch bei Schuppenflechte (Quelle: Homööopathie, Peter Baumann)
Meine Cousine hat uns dieses homöopathische Mittel von Weleda empfohlen, wenn wir oder unsere Tochter von Gliederschmerzen bzw. Grippalen Infekten geplagt sind.
Ich habe das Mittel nun mehrfach ausprobiert und es hat mir geholfen. Sobald ich mich beginne grippig zu fühlen, nehme ich stündlich Streukügelchen zu mir. Deshalb geben wir unserer Tochter dieses pflanzliche Mittel ebenfalls, wenn wir den Eindruck haben, dass sich bei ihr eine fieberhafte Erkältung anbahnt.
Von mehreren Müttern wurde ich auf diese homöopathischen Streukügelchen aufmerksam gemacht, bevor ich sie selbst für unsere Tochter in der Apotheke kaufte. Und ich muss zugeben, dass ich von der Wirkung von Arnika mittlerweile überzeugt bin. Wenn unsere Kleine sich bspw. den Kopf stark stößt, dann gebeich ihr 5 Kügelchen und 1 Stunde spater nochmal 5 Stück. Bisher hat ihr das super geholfen, bestehende Blutungen zum Stillstand zu bringen und inneren Blutungen voruibeugen.
Arnica D6 von Deutsche Homöopathie Union
Arnica ist auch für Erwachsene geeignet, z. B. vor Operationen, nach einer Geburt oder Zahnziehen, bei Muskelverletzungen, Wunden, Blutungen, Folgen von Überanstrengung und Überheben, beiMuskelkater, Bluterguss, blauem Auge, auch nach Schockzustand im Zusammenhang mit körperlichen Verletzungen der Weichteile und Muskeln und nach einem Schleudertrauma.
„Die Bahnhofsapotheke“ von Ingeborg Stadelmann hat viele homöopathische und biologische Produkte für werdende Mütter, Gebärende, Wöchnerinnen und Neugeborene im Sortiment. Ein paar davon habe ich ausprobiert, weil unsere damalige Hebamme uns diese empfohlen hat.
Engelwurzbalsam hat unserer Tochter gegen den Schnupfen sehr geholfen. Man bekommt damit die Nase wieder frei. Wir haben den Balsam abends dünn an ihre Nasenflügel aufgetragen.
Gegen Husten hat ihr die Thymian Myrte Balsam für Kinder geholfen. Diese haben wir abends dünn auf ihre Brust aufgetragen. Den Balsam gibt es auch noch extra für Erwachsene, den haben wir aber noch nicht ausprobiert.
Während den sich hinziehenden Wehen das Rosengeranie-Lavendel-Massageöl benutzt, um mich zu beruhigen. Das hat mir geholfen.
Im Laufe der Schwangerschaft deckt man sich ja schon langsam mit Körperpflegeprodukten für das Baby ein damit man nicht nach der Geburt so viele Besorgungen machen muss. Daher hatten wir neben den obligatorischen Erstlingswindeln bei unserer Hebamme nachgefragt, was gut für die Babyhaut wäre.
Die Hebamme empfahl uns für den wunden Po die Calendula Wundcreme von der Naturkosmetikfirma Weleda. Auf keinen Fall sollte man Puder verwenden,weil dies die Poren verstopfen würde. Die Creme darf man natürlich auch nicht zu dick auf die Haut auftragen. Es reicht ein dünner Film. Viel hilft also nicht immer viel.
Weleda Calendula Babycreme Copyright. Weleda
Für Babymassagen gibt es von Weleda auch ein tolles Öl. Die Hebamme zeigte uns, wie wir abends unser Baby mit einer Massage verwöhnen konnten. Das war eine Wohltat für unser Kind, weil es durch die sanften Streichberührungen die Körpergrenzen spüren konnte. Zu Beginn haben Babys nämlich noch kein Gefühl dafür, wo ihr Körper beginnt und wo er aufhört.
Die Haut und das Gesicht unserer Tochter cremen wir prinzipiell nicht ein, weil dies Kinderhaut nicht braucht. Die Haut bildet alleinausreichend Feuchtigkeit. Es sei denn, man gewöhnt die Haut durch regelmäßiges Eincremen daran, dass sie dies nicht mehr zu tun braucht.
Im tiefen Winter greifen wir allerdings schon mal auf fettende Gesichtscreme zurück. Wir bekamen auch Gesichtscreme gegen trockene Winterhaut geschenkt, aber dieses Weleda Produkt vertrug unser Kind nicht. Daher haben wir fürs Gesicht ein Creme aus der Baby-Pflegeserie von Avene, Pediatril verwendet. Mit Avene habe ich persönlich schon gute Erfahrungen gemacht, weil die Produkte mit Thermalwasser angereichert sind. Gegen Neurodermithis helfen die Avene Cremes bspw. auch.
Gegen den Milchschorf auf dem Kopf haben wir gar nichts unternommen, weil wir es nicht nötig fanden. Auf keinen Fall darf man ihn abkratzen o.ä. Nach dem Haarewaschen löst er sich nach dem Kämmen etwas von selbst.
Zum Baden kann man Mandelöl verwenden. Seife nehmen wir nur, wenn wir unsere Tochter dick mit Sonnecreme eincremen mussten und diese nun richtig von der Haut bekommen möchten. Allerdings führt die Verwendung von Öl manchmal dazu, dass dem Kind nach dem Baden und Anziehen warm wird. Dann kann es sein, dass sich auf der Haut kleine Pickelchen bilden. Deshalb nehmen wir nun kein Öl mehr beim täglichen Baden.
Übrigens badet unsere Tochter einfach in der Duschtasse, seitdem sie für die Babybadewanne zu groß geworden ist.
Zum Haatrewaschen nehnen wir ganz normales Haarshampoo, das wir auch verwenden. Unsere Tochter lernt, dass sie die Augen während des Haarewaschens schließen muss. Haare waschen kommt allerdings nur 1x pro Woche vor.
Nachdem unsere Tochter mit sechs Monaten ihren ersten Zahn bekommen hatte, empfahl uns die Zahnärztin die ersten kleinen Zähne mit einem feuchten Q-Tip zu zu putzen. Das funktionierte ohne Probleme. Im Alter zwischen 4 und 24 Monaten wachsen bei den Kleinen die Milchzähne. Bei manchen Babies kündigt sich ein Zahn mit verstärkten Speichelfluss an und bei anderen mit Fieber.
Kariesbildung verhindern
Es ist zum einen wichtig, dass man so früh wie möglich mit der Zahnhygiene beginnt, damit sich das Baby bzw. Kleinkind an dieses Ritual nach dem Essen gewöhnt. Zum anderen verhindert man dadurch natürlich Kariesbildung. Durch die dünne Zahnschmelzschicht sind Milchzähne besonders anfällig für Karies. Der Karies ist ein bakterieller Zahnbelag, die sogenannte Plaque. Plaque ist nicht sichtbar. Wenn sie nicht regelmäßig entfernt wird, lösen die durch Bakteriengebildeten Säuren den Zahnschmelz auf und dann verliert der Zahn seine Mineralien und erkrankt an Karies. Ist der Karies erst einmal ausgebrochen, bleibt das Bakterium im Mund und die Wahrschlichkeit, dass der Karies weitere Löcher in die Zähne macht, erhöht sich.
Deshalb ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass das Kind sich die Zähne mit elterlicher Unterstützung putzt und man mit dem Kind regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen (2x jährlich) geht.
Seitdem die Zähne größer sind, putzt unsere Tochter mit einer Kinderzahnbürste von Oral-B und Elmex (Erbsengroße Menge reicht) nach dem Frühstücken und nach dem Abendessen. Wenn man ganz sicher gehen möchte, kann man auch nach dem Mittagessen putzen. Zwei Minuten putzen ist empfehlenswert. Die Zahnbürste nach 4 Wochen wechseln damit sie effektiv reinigt.
Natürlich müssen wir Eltern unter lauten Protest beim Zähneputzen nachhelfen. Aber besser so, als wenn Zahnschmerzen eintreten. Am besten funktioniert es bei uns, wenn wir uns gemeinsam mit unserer Tochter die Zähne putzen und es spielerisch gestalten.
Zuerst werden die Kauflächen mit Hin- und Herbewegungen, dann kreisend die Außenseiten im sogenannten Tigerbiss (Zähne aufeinander) und zuletzt die Innenflächen von „rot nach weiss“ (Zahnbürste senkrecht) geputzt.
Ernährung
Jedes mal wenn das Kind (natürlich auch jeder Erwachsene) etwas isst, wird der Zahnschutz angegriffen. Daher empfiehlt es sich, dass man nicht so viele Snacks zwischdurch zum Knabbern anbietet. Die Milch am Abend enthält auch Zucker und Brot wandelt Stärke in Zucker um.
Mit den Süßigkeiten wie Schokolade oder Fruchtgummis sollte man so lange wie möglich warten, auch wenn Dritte dem Kind so etwas anbietet. Das Kind hat von sich selbst heraus kein Verlangen danach, wenn es Süßigkeiten noch nicht kennt. Auch Dauernuckeln an gesüßten Getränken ist schädlich für die Zähne.
Nützlich sind auch „D Fluoretten 500 Tabletten“ bei Kindern in den ersten 2 Lebensjahren, da sie die Zähne schützen.